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 Band I - Die Bürgerkriege

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Fyolon
Prinz des Nordens
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Ort : in meiner Fantasiewelt^^

Charakter der Figur
Rasse: Noldur
Fraktion: Neutral
Beruf: Regent

BeitragThema: Band I - Die Bürgerkriege   So Jul 19, 2009 10:27 pm

Die Ankunft einiger Menschen

[...] Nach langer Fahrt erreichten wir endlich Land. Ein reges Funkeln rührte vom Horizont her und die salzige Luft schien zu prickeln. Wir verließen unser Schiff und machten uns auf, unsere neue Heimat zu erkunden. Unsere Schritte lenkten uns dem Funkeln entgegen, in Wissbegierde zu erfahren, was es damit auf sich hatte. Selbst ich, der sich sonst um nichts scherte, war betört von einer Art Wissensrausch, der wohlig durch meine Sinne fegte und beiläufige Gedanken verdrängte. Er ließ nichts zurück, bis auf den Wusch, das Gehemnis dieser überirdisch schönen Lichtspiele zu erschließen. In allen Farebn leuchtetende Flecken und Muster füllten den Himmel und die hellen Sanddünen der Wüste, so schön, als sei es ein Traumbild, das sich in die Realität verirrt hätte.
Dann sah ich sie und an den erhfürchtig verstörten Blicken meiner Männer erkannte ich, dass es kein Trugbild war. Einige knieten nieder, andere brachen in Tränen aus, in Anbetracht der unvergleichlichen Schönheit. Die Stadt.Gedrehte Türme, verschlungene Häuser und Wege - alles aus den verscheidensten Glasarten - fing die Strahlen der Sonne auf und vertreute sie in alle Himmelsrichtungen. Kompliziert aussehende Prismen brachen das Licht und ließen es in den Farben des Regenbogens leuchten. Als wir sie betraten drang eine leise Musik an meine Ohren, sanft und schön. Die Musik mischte sich mit dem geschäftigen Treiben auf den Straßen, dem wundersamen Geräuschen, die unsere Tritte auf dem Pflastern verursachten und einem allgegenwärtigem leisen Kllirren eines Glaswindspiels.
Wesen wie diese Bewohner hatte ich noch nie gesehen. Zwar schienen sie auf den ersten Blick wie unseresgleichen, doch sie besaßen solch eine anmutige Schönheit, dass es einem die Sprache verschlug. Sie waren anders als wir. Anstatt von Bärten waren die jungen und alten Männer kahl im Gesicht, wie die Weiber. Lange Haare bedeckten ihre Köpfe und bis zum Boden reichende, fließende Gewänder umschlossen ihre Körper, bei denen jede Bewegung beinahe wie ein Tanzschritt wirkte.
Sie musterte uns. Wir mussten ausgesehen haben wie ein Haufen stinkender Straßenköter die in ein Haus voller erlesener Zuchthunde geraten waren und genauso fühlten wir uns im Vergleich zu diesen Kreaturen. Wertlos und klein. Dennoch empfingen sie uns herzlich: Sie gaben uns Nahrung und Kleider, doch ihre singende Sprache vermochten wir nicht zu verstehen. Einige von ihnen begleiteten uns weiter hinauf in den Norden, wo wir auf Menschen trafen, die uns erklärten, dass jene wundersamen Wesen bei ihnen Elfen genannt wurden. [...]
Friedhelm aus dem Geschlecht der Dorethanier erklärte uns, dass dieser Kontinent von Reyel Luthier, einem Menschen, regiert wurde. Leider lag Unfrieden im Lande, denn der König schien jemand zu sein, der gerne trank und der die Staatskassen beinahe genauso schnell leerte wie seine Schnapsflaschen. Zudem hatte er ein Buch verfassen lassen, in dem er die verschiedenen Rassen bewertete. Menschen wurden als die optimalsten aller Kreaturen gepriesen, weshalb ihnen die meisten Rechte zukamen. Dies stachelte die Dämonen und Noldur an, welche auf der Skala ziemlich weit unten standen.
Bürgerkriege im Norden und Westen tränkten das Land mit Blut und man fürchtete, dass alles in einen Krieg ausarten würde, der den ganzen Kontinent mit Asche bedeckt.
Besonders zwei Figuren taten sich aus den kleinen Kämpfen gegen die Männer des Königs besonders hervor. Rashess der Urvater aller Dämonen und Jörlindor Ghûndalbart Elyvio aus dem Volk der Noldur. Sie schienen keine Angst vor dem Tod zu haben und wiederstanden wie Felsen in der Brandung allen Mordversuchen, die Reyel unternahm, so sagte man.
Auch Friedhelm, so erzählte uns einer der Soldaten, stand auf der Seite der Aufrührer. Der Zufall hatte uns in eine Gruppe eingegliedert. jetzt blieb nur noch zu hoffen, dass es die Richtige war.

---Auszug aus den Logbüchern von Gunnar Eisenfaust I----
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